E-Pianos, Keyboards und Synthesizer – Geschichte und Einfluss

Ein elektronisches Piano (E-Piano) ist ein elektrisches Gerät, das genauso wie ein Klavier Töne erzeugen kann. Es ist im Grunde ein Instrument, das wie ein Klavier aussieht, aber dennoch einige entscheidende Unterschiede aufweist. Es ist so konzipiert, dass es nur ein Ton produzieren kann. Jedoch können diese Instrumente heutzutage auch den Klang einer Orgel reproduzieren. Ein Cembalo ist weiteres Instrument, dessen Klang oft imitiert wird.

Die Bezeichnung elektronisches Piano stammt ursprünglich aus dem Handelsnamen, die eine Firma für ihre Instrumente verwendete, die mit Strom betrieben wurden. Allerdings ist das elektronische Piano von den hier die Rede ist, ziemlich verschieden von dem. Diese benutzen elektronische Schaltungen. In diesen Keyboards befinden sich analoge Synthesizer. Diese produzieren dann Töne durch eine Reihe von Oszillatoren. Die älteren Geräte hatten einen mechanischen, manchmal einzigartigen Klang, die Tonabnehmer verwendeten, um den Ton zu erzeugen.

Viele elektronische Pianos, die heutzutage verwendet werden, haben schon eine lange Zeit hinter sich. Diese wurden hauptsächlich in den späten siebziger Jahren produziert und viele dieser Keyboards wurden in Italien entworfen. Einige wurden auch in den vereinigten Staaten bis in die achtziger Jahre produziert. Bis zu dieser Zeit verwendeten professionelle Musiker elektronische Pianos. Als dann nach den 1980er elektronische Synthesizer-Keyboards aufkamen, wurde die Produktion eingestellt.

Hinten dem Absetzen der Pianos gab es allerdings einige technische Gründe. Die meisten Keyboards waren zu wenig empfindlich, was den Druckpunkt anbelangte. Außerdem war es nicht möglich, den Ton zu modulieren. Auf der anderen Seite hatten die elektronischen Keyboards mehr Möglichkeiten und man konnte die Tiefe seiner Note entsprechend dem Tastendruck bestimmen. Deshalb wurden elektronische Pianos verdrängt und nur noch hin und wieder verwendet.